Samstag, 4. Mai 2013

Erster Tag

Ich wollte schon immer einen Hund. Als ich klein war schon. Es war einfach so faszinierend mit einem Tier zusammen zu leben, das einem Menschen den Eindruck verleiht, dass es ihn versteht.

jetzt, da ich etwas älter und erwachsener bin als damals, hat sich an dem Wunsch eines Hundes nichts geändert. Ich hab Bücher gelesen und Videos angeschaut. Weit über den Durchschnitt des Interessierten hinaus. Ich habe zur selben Zeit auch einen passenden Wurf entdeckt.

10 Foxred Labrador Retriever aus Moosbach in Oberösterreich. Ich habe so früh ich konnte eine Anfrage gestellt und wurde dann auf einen Besuch eingeladen.
Dort angekommen haben wir gleich gesehen, dass wir nicht die Einzigen waren, die einen dieser roten Knödel haben wollten. Wir wurden sehr nett begrüßt von 10 kleinen, kupferroten Welpen und deren Mutter. Sie waren alle wohlauf, die Umstände in ihrer Umgebung waren mehr als gut und die Züchterin/Verkäuferin war über alles bestens informiert und hat sich für jede Frage ausreichend Zeit genommen. Also hab ich mich für einen der 4 Rüden entschieden.
Es war nur einer richtig für mich. Alle anderen, die ich auf den Schoss nehmen wollte haben geknabbert, sind herumgehüpft, oder haben gar den Schwanz eingezogen und wollten sofort wieder runter. Mein Sam nicht. Er ist eingeschlafen in der Sekunde als ich seinen Kopf festgehalten habe.

Einen Monat später fuhren wir nochmal hin. Ausgerüstet mit seinem Brustgeschirr, Leine und Sicherung für die Autoreise ging es in einer rasanten Autofahrt nach Wien. Zu erst war der Kleine ganz nervös, aber auch jetzt ist er noch die Schlafmütze, die er schon beim ersten Treffen war. Bis Wien hat er durchgeschlafen.

Unser erster Tag war ein gewaltiges Stück Arbeit. Ich habe ihn an seinen Platz gegeben, an dem er sich lösen darf und er hat sich hingelegt und geschlafen. Ich bin dann nach einiger Zeit mit ihm auf meinen Füßen da gestanden und hab gehofft da kommt noch irgendwas. Aber nein. Also gingen wir hinauf ihm sein neues Revier zeigen.
Keine 5 Minuten später kommt er drauf, dass er doch muss, nur haben wir es leider nicht mehr bis zur Tür geschafft.
Offenbar gibt es bei unsrem Kleinen roten Teufelchen eine kleine Verwechslung, denn immer wenn wir unten sind schläft er. Häufchen macht er nur heroben. Ich muss allein beim Gedanken an das Bild schmunzeln.

Er ist ein ganz süßer, frecher Rotschopf. Wir haben ihn in unserer Familie sofort ins Herz geschlossen und es wird ihm sicher gut gehen bei uns.

Tag 2:
Der Kleine hat mich wach gehalten. Zwar war es fürchterlich anstrengend und ich wär lieber liegen geblieben, aber als ich mit ihm gegangen bin wurde ich dafür auch wirklich belohnt. Er hat das erste mal draußen gemacht!!!
Nie hätte ich mir gedacht, dass etwas so kleines, so große Effekte haben kann. Jetzt gehts nach jedem kleinen Schnupperer nach unten.
Ansonsten ist er der bravste und knuffigste kleine Wollkneul der mich je so lange wachgehalten hat.

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