Montag, 24. November 2014

Der Schiedsrichter schickt auf die Ersatzbank

Einmal etwas, dass mein Hund wahrscheinlich nicht von mir gelernt hat...

Man stelle sich folgende Situation vor: Es befinden sich mehrere Hunde in einer Hundezone. Wer das schon mal sehen durfte, der weiß, dass es da zu so manchen Reibereien unter den Hunden kommen kann. Es war in der folgenden Geschichte nicht anders.

Gleich mehrere Hunde befanden sich auf einem Haufen und rangelten fast schon bösartig herum. Es ist richtig wild geworden. Man hörte Gebell, Geknurr und ein jeder stellte aggressiv die Haare auf.

Auf einmal kommt von irgendwo aus dem Nichts ein roter Blitz reingesaust und rammt sich einmal durch diesen Haufen durch.

Der rote Blitz war mein Sam und mit im Handgepäck hatte er einen vermeintlich harmlosen Hund dabei. Er riss ihn aus dem Haufen raus, knallte ihn einen Meter vor sich hin und bellte diesen Hund, wie vom Teufel besessen, an. Erst dachte ich "Um Himmels Willen, was ist in meinen Hund gefahren", aber bevor ich es noch zu ihm geschafft habe um ihn mir zu packen, drehte sich mein Sam langsam um und entfernte sich entspannt vom Tatort. Erst in diesem Moment fiel mir auf, dass sich der vorherige Hundeknödel vollkommen aufgelöst hatte. Nur noch der von meinem Sam bedrängte Hund ging mit eingezogenem Schwanz durch die Gegend. Alle anderen waren wieder happy, als wär nichts gewesen.

Mittlerweile ist das sogar schon mehrere Male vorgekommen. Mein Hund findet in einem Gerangel fast jedesmal den Unruhestifter und macht mit ihm kurzen Prozess. Sein Vorgehen dabei bleibt das Gleiche

Er kommt aus einer relativ weiten Distanz angerannt und fetzt mit vollem Karacho durch die aufgebrachte Menge. Am einen Ende trifft er alleine ein und kommt am anderen mit einem Hund in der Mangel wieder raus. Dann markiert er mal kurz den Macker und zeigt sein feindlichstes "Grinsen".

Sobald der andere Hund den Rückzug antritt, was nach diesem Verhalten meines Hundes meist bloß Sekunden dauert, führt sich mein Sam so auf, als wäre er den ganzen Tag nichts anderes gewesen als ein Regenbogen-furzendes Einhorn mit fröhlichen Zauberkräften, das nichts als Jelly-Beans frisst...

Auf der einen Seite bin ich zwar sehr beunruhigt, was da in meinem Hund schlummert und befürchte immer wieder, dass er es einmal übertreibt. Anderer Seits bin ich aber auch wahnsinnig stolz, dass ich hier anscheinend einen kleinen Schiedsrichter habe, der seine Grenzen kennt und diese auch gut durchsetzt.

Ich werde das wohl bloß weiter in meine Eulenaugen fassen können um an dem Punkt, wo es zu weit geht einzuschreiten. Denn um ehrlich zu sein mag ich dieses Gehabe meines Hundes und möchte es ihm, innerhalb bestimmter Grenzen, auch so lassen.

Samstag, 22. November 2014

Es war einmal vor viel zu langer Zeit


Hat man mal nen Blog angefangen, fällt es einem schwer in fortzusetzen...

Sage und schreibe 1 Jahr und 9 Monate ist mein "kleiner" Sam jetzt alt. Manchmal hab ich das Gefühl er ist eine haarigere Version von mir.
Er ist ein liebenswerter Sturkopf, der rund um die Uhr spielen, oder kuscheln will. So manche Prüfungsnoten sind schon drauf gegangen, weil er mir mit bettelndem Blick und Spielzeug im Maul seine Schnauze auf den Schoss gelegt hat während ich eigentlich lernen wollte.


Er hat sich schon so weit eingelebt, dass sich gar die Nicht-Hundeliebhaber in meiner Familie nicht denken wollen, wie es ohne ihn wäre. Und auch ich bin jeden Tag aufs neue glücklich, dass er bei mir ist.


Zwar habe ich das Training mit ihm stark vernachlässigt, allerdings nütze ich jede Alltags-Situation so gut ich kann um dieser Lücke entgegenzuwirken. Vor allem, wenn ich Käse in meiner Jackentasche habe lässt er sich leicht bestechen (wieder eine Ähnlichkeit zu mir).

Das einzige wirkliche Problem hab ich mit ihm noch beim Leute begrüßen. Eigentlich sollte er brav da sitzen, wenn er neue Leute trifft, allerdings handelt er genau anders rum. Er geht energisch auf Leute zu, schmiegt sich an ihren Beinen an und wenn er dann noch reden könnte wären seine ersten Worte:"Ich hab dich noch nie zuvor getroffen und ich liebe dich!!"


Wir haben mittlerweile auch schon ein paar gute Freunde aus der Umgebung, mit denen er keine Gelegenheit auslässt um mal in den nächsten Gang zu schalten. Unlängst waren wir in unserer Lieblings-Hundezone am Treppelweg auf der Donauinsel und dort hat mein Sam mir erneut gezeigt, wie schnell er eigentlich sein kann, wenn der richtige Hund ihn jagt.

Der liebe kleine ist sehr gesund, frisst wie ein Staubsauger und lässt mir sogar an den trübsten Spaziergängen in Regen und Schlamm die Sonne scheinen.

Montag, 8. Juli 2013

wär da bloß Routine drinnen

Mir gehen echt die Geschichten aus hab ich das Gefühl. Ich hab den bravsten Chiller als Hund. Er setzt sich sogar schon auf den laufenden Staubsauger, wenn ihm die Ideen ausgehen.
Wir besuchen eine wirklich großartige Hundeschule in der Nähe von Baden und ich bin bisher noch nicht von Wolke 7 herunter. Alles was man mir sagt ergibt Sinn und ist so leicht anzuwenden wie man es versteht. So wurde mir zum Beispiel empfohlen, dass ich einfach einen der Beiden, wenn sie zu sehr zanken aus dem Spektakel raus nehme. So dass Sie für ein paar Minuten nicht aneinander ran können.

Am Tag nach der Schule hab ich mein neues Wissen gleich angewandt. Jane, unsre kleine Unruhestifterin, ist wie meistens auf den Sam los und hat sich von seinen Ohren schnell an den Hals herangezwackt. Ich hab erstmal Panik geschoben und versucht die Kleine abzuschrecken, da schoss mir auch schon die Lektion unsrer Trainer in Erinnerung. Ich habe mich kurz aufgerichtet, tief eingeatmet und mich erstmal beruhigt. Zwar ist der Sam immernoch kläglich zwischen Janes Zähnen herumgezappelt, aber als ich ruhig war bin ich schweigend und entspannt mit meiner Hand dazwischen gefahren. Ich hab gebetet, dass der kommende Biss  schmächtig ausfällt, jedoch war da gar keiner. Die graue Ninjatöle ist sofort zurückgewichen und hat mich verdutzt angeschaut. Ich habe den Moment genutzt und sie, noch ganz perplex von ihrer akuten Entspanntheit, auf den Arm genommen.

Auf das Schlimmste gefasst, habe ich sie so fest umklammert, dass ein Entwinden theoretisch unmöglich war. Verwundert von der plötzlichen Regungslosigkeit hab ich zu ihr hinunter geschielt und sie baumelte an meinem Arm, wie ein nasses Stück Leder. Zumindest roch sie so. Gleich wollte ich meinem Sam das Wunder zeigen, als ich mitanschauen durfte, wie auch er schlaftrunken auf die Fliesen in der Küche sank. Ich fragte mich noch, was für eine Magie das ist, dann war ich auch schon ganz dösig.

ENDLICH!!! Ein Moment der Ruhe und der Eintracht! (Lang lebe die Erfindung des Rufezeichens)(!!!). Als sich mein Sam doch noch erhob um sich auf dem Sandsack wieder niederzulassen habe ich mich aufs Bett gesetzt und den Beiden ein wenig zugesehen, bis meine Arme schwer wie Blei waren von dem 9 Kilo Klumpen darin.

Nach mehreren Tagen des selben Schemas muss ich meist gar nicht mehr aufstehen. Einer knurrt und mein erster Blick vermittelt "zieh Leine". Aus die Maus und brav sind sie schon. Meiner träumt wohl  oft davon über Regenbögen aus Rinderohren zu laufen, denn er rennt sich ganz schön einen runter im Schlaf. Liegt seitlich da und strampelt sich die Haare aus. dann dauert es meist wirklich 4 Stunden bis der Erste wieder eine Regung macht, das Schema wird wiederholt und dann kommt auch schon meine Schwester aus der Arbeit.

Ich bin so froh, dass das funktioniert. Den Beiden sind die Schuppen schon nachgeflogen vor Stress, alles wurde abgeknabbert und zerfleischt, jeder Untergrund aufgekratzt und Sie gingen nur noch aufeinander los. Sie bekommen nun genug Schlaf, da Sie sich nicht mehr gegenseitig wach halten. Sie sind auch viel entspannter im Umgang miteinander. Seit kurzem üben wir jetzt das gemeinsame Alleine sein. 2 Minuten haben sie schon geschafft ;). Jetzt festigen wir das noch bevor es an die 2:15er Grenze geht.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Taufe in der Steiermark

Am Wochenende gings mit der ganzen Familie ab nach Liezen um die Taufe unserer kleinen Menschenskinder zu feiern. Mein Bruder ist unlängst Vater von zwei kleinen Zuckerzwergen geworden und da wir mit dem Auto unterwegs gewesen sind haben wir natürlich auch den haarigeren Nachwuchs mitgenommen. Also hieß es Sachen packen.
Für mehr als sich selbst zu packen ist was neues für mich. Eigentlich hab ich schon als kleines Kind eine Art Ritual entwickelt beim Packen. Ich hatte immer eine innere Liste in der die wichtigsten Dinge standen. Unterwäsche, Toilettbeutel, Reservekleidung falls mein erstes Set außer Betrieb ging. Bei dieser Reise musste ich das erstemal seit etwa 12 Jahren aus diesem Rhythmus herausbrechen, was sich unheimlich angefühlt hat. Ich hatte diese enorme Angst etwas vergessen zu haben.Ich habs mir allerdings leicht gemacht und hab einfach alles miteingepackt, was da war und Platz hatte. Bei Platzmangel wurden dann überlegt die unnötigen Sachen entfernt.

Ich frage mich, wie das meine Mutter mit drei Kindern geschafft hat, als sie immer die Koffer für 2 Wochen Spanien gepackt hat...?

Auf jeden Fall hat es an nichts gemangelt und die Beiden Schlappohren sind wirklich brav gewesen die ganze Fahrt. Überraschender Weise mussten wir nur einmal stehen bleiben, am Semmering. Sie haben wirklich die ganze Zeit geschlafen. kein Streit, keine Nervosität, keine Angst.

In Liezen angekommen stieg bei mir jedoch die Nervosität. Was sagt die Verwandtschaft zu unseren Hunden. Zwar war mir das Ergebnis eigentlich egal, weil ich den Hund sicher nicht mehr hergebe oder mich von der Meinung anderer so sehr beeinflussen lasse, jedoch hoffte ich doch, dass die beiden im Positiven aufgenommen werden, einfach als Bestätigung und für das gute Gefühl. Und so kam es schöner Weise auch. Jeder war gespannt sie kennen zu lernen. die Jüngeren waren natürlich höchst erfreut, aber auch meine Großeltern haben das schöne Tier in den Himmel gelobt, wie brav und wie niedlich er doch sei. Das Selbe galt natürlich für die graue Maus Jane.

Das war eine erhebende Erleichterung. Nichts kann einen mehr fertig machen als die schlechte Meinung anderer. So was kann die Art ändern, wie du über dich selbst denkst und das wiederum kann fatale Wege gehen.

Während der Taufe waren die beiden mit meiner Schwester vor der Kirche. Sie hat die Aufgabe auf sich genommen nicht an der Taufe teilzunehmen und dafür für die Hunde zu sorgen. Ich bin ihr wirklich dankbar dafür und sie hat das auch wirklich gut gemacht.

Geschlafen haben wir in Döllach und ich hab meinen Sam zur Sicherheit in seine Box gegeben (Teppichboden). Er hat es gehasst, aber er war ganz ruhig und ist nach einiger Zeit auch eingeschlafen. Vorher musste ich allerdings die 4 mal umgerammte Box wieder aufstellen.

Alles in allem ein netter, kleiner Wochenendausflug. es wurde gefeiert, gespielt und getr



atscht und die Beiden waren wirklich brav.

Erste Lektionen vor der jagdlichen Ausbildung

Der Kleine macht sich prächtig. Mittlerweile ist er ein wirklich entspannter, gut gelaunter kleiner Hund. Als ich ihn bekommen hab war er mehr so was wie eine bissige Kartoffel. Ich konnte mit ihm nicht all zu viel machen und er hat an allem rumgeknabbert. Jetzt hört er schon sehr gut auf mich, wir sind viel unterwegs und ich bin definitiv zu seinem Herrchen geworden.

Da er mit seinem ersten Welpenkurs schon fertig sein wird nächsten Samstag, dachte ich darüber nach, was ich mit meinem Sam wohl die ganzen Jahre seines Lebens machen werde. Er braucht eine Beschäftigung, ist ja keine Handtasche mein Hund. Optimaler Weise sollte es was sein, dass ich mit ihm machen kann. Eine Fähigkeit, die er schon beherrscht. Etwas, das gefördert und kanalisiert werden kann und nicht antrainiert werden muss. Daher werde ich ihn zum Jagdhund ausbilden lassen. Zwar sind Labrador Retriever keine sehr geeigneten Stöberer oder Vorstehhunde wie etwa ein Münsterländer, Bracken oder Pointer, allerdings sind sie wie der Name schon sagt der optimale Hund für das Apportieren nach dem Schuss und auch als Fährten- und Schweißhunde geeignet.

Also habe ich mich umgehört. Meine Bedingungen für die Ausbildung sind, dass ausschließlich positive Bestärkung zur Anwendung kommt bei der Erziehung. Weder Negative Abschreckung, noch Teleschocker oder andere negative Korrekturmaßnahmen sollen dabei miteinbezogen werden. Ich habe mich auf der PetExpo in der Wiener Stadthalle umgehört und eine Telefonnummer bekommen, habe dort angerufen und erstmal Fragen gestellt bis ich sicher war, dass es nichts mehr zu fragen gab. Nach einigen gut verlaufenen Telefonaten habe ich mir noch begleitend einiges an Literatur herausgesucht und einen Termin mit dem Trainer ausgemacht.

Als wir dann zum Trainingsort sind waren wir alle begeistert. Nicht nur war mein Sam glücklich, entspannt und voll Tatendrang, nein, sondern auch mir hat der Trainer wirklich gut gefallen und hat gleich einen sehr guten Zugang zu uns gefunden. Mir wurden Methoden gezeigt zur Verbesserung meines Verhaltens gegenüber dem Hund, es wurden viele interessante Tipps zu Hundeernährung und Körperpflege gegeben und vor allem hat es mir die Überzeugung gegeben, dass ich mit dem Hund viele glückliche Momente
haben werde auf diesem Weg.

Wir waren zu drei Hunden in der Kennenlernstunde. Ein 10 Wochen alter Labrador in schwarz Namens Bully, der später von seinem Frauchen als Kinder- und Therapiehund eingesetzt werden will. Weiters war meine Schwester dabei, die diese Ausbildung vor allem zum Anti-Jagd Training nutzen möchte und natürlich ich mit meinem kleinen Schnüffler, der mit mir in den Wald mitkommen wird.

Alles in Allem ein großartiger Tag. Wir haben uns nach der Stunde mit dem Trainer noch lange unterhalten und viel erfahren. Wir werden definitiv ausnutzen, was uns dort geboten werden kann und das Beste daraus machen.

Freitag, 21. Juni 2013

Lektionen vom Boden

Aus dem Grund geschossen passt der Kleine nicht mehr in den Begriff "klein" hinein.
Ich ertappe mich immer öfter dabei ihn beim Wachsen zu erwischen und er lässt sich wirklich keine Zeit dabei. Vom Welpen ist nicht mehr viel übrig, abgesehen von seinen Spielerein, umso mehr wird er aber zum Hund.

so sehr ich sein Erwachsenwerden herbeisehne, denke ich mir doch immer wieder, dass das eine Falle sein könnte und er immer ein Welpe bleiben wird (mit über 30 Kg und einem Leinenzug, der vor einen Schlitten passt). Sein Freund Frodo verwandelt sich mit seinen 6 Jahren noch in einen Welpen, wenn mein Sam auf ihn losspringt. Alle Hunde in den Hundezonen werden wieder jugendlich, wenn der rote Wollkneul vor den Zaun tapst. Ich selber benehme mich wie ein 5-Jähriger, wenn ich mit ihm spiele.

Ein paar Macken hat er dadurch leider noch, wobei er seine jüngste Lektion nicht von mir, sondern von Mutter Natur bekommen hat.
Wir gehen eine kleine Verdauungsrunde ums Haus in der prallen Nachmittagssonne und wandeln im Slalom von Schatten zu Schatten. Er sucht nach jeder Futterquelle die der Strassenrand so zu bieten hat und ich bin heftig am korrigieren, damit er nicht etwas Giftiges in den Mund nimmt. einmal war ich zu langsam, aber das was er fressen wollte lebte noch und nannte sich Ameisenstrasse. Um Himmels Willen ist er auf einmal narrisch geworden.

15 Minuten musste ich damit zubringen ihn erstmal in einen festen Griff zu bekommen und weitere 10 Minuten um währenddessen etwa 8 Ameisen, die sich an seiner Oberlippe festgebissen haben, zu entfernen. Er hat mir richtig leid getan und wir sind sofort nach Hause um ihm Wasser zu geben und Ihn nach anderen Kriechern zu untersuchen. Nach etwa 2 Stunden hat er dann auch aufgehört zu winseln und ist eingeschlafen. Ich dachte mir Abends, dass wir zur Entspannung wieder eine Runde drehen, eine Große, damit er schön müde wird.

Die Runde ging schnell und ich musste auch nicht mehr viel koffigieren, denn vom Boden hat er nichts mehr gefressen...

Montag, 17. Juni 2013

Let's meet Big Brother

Die letzten Tage waren sehr angenehm. Wir hatten Besuch aus Deutschland von meinen Tanten Andrea und Corina und meinem Cousin und Cousine Benjamin und Annika. Sie waren über das Wochenende in Wien um ein bisschen herum zu flanieren, die Stadt zu sehen und ein bisschen einzukaufen.

Am Samstag waren Benjamin und ich in der Welpenschule. Als wir los wollten hat es  ganz kurz genießelt, allerdings wars das auch schon. Mit Regenjacken im Rucksack sind wir dann in der prallen Sonne gestanden und ich hab mir ordentlich die Haut verbrannt. Ich hab ausgesehen wie eine rote Glühbirne am Weihnachtsbaum.
Ich hab mich natürlich mit allen möglichen Salben und Cremes eingeschmiert damit es nicht so weh tut. hat auch gut gewirkt weswegen meine Mutter, Sam und ich auch am Sonntag auf die Insel gegangen sind.

Dort ist uns dann das Beste passiert. Der Kleine läuft vom Ufer hinter die naheliegenden Bäume und buddelt ein bisschen rum. Ich wende kurz den Blick zu zwei anderen Hunden beim spielen und als nächstes kommt da ein ausgewachsener Roter Labrador daher. mit dem selben Geschirr wie Sam. Eine Sekunde dachte ich mir schon, dass mit meinem Hund die Hormone durchgegangen sind und er 40 Zentimeter in die Höhe geschossen ist. Dem war aber nicht so, denn der Kleine kam kurz danach seinem großen Artgenossen hinterher getapst auf seinen Bärenpranken
Der Große hat genau so ausgesehn wie Sam. Bloß eben größer und stämmiger. Wir sind sofort mit den Besitzern ins reden gekommen und haben Kontaktdaten ausgetauscht. Eine sehr sympathische Familie mit 3 Kindern. Der Große heißt Lupo und kommt auch von einer Züchterin aus Oberösterreich, so wie unser Sam. Das Allerbeste ist aber, dass die Beiden den Selben Papa haben!
Solche Zufälle passieren sonst nur im Kino, oder in Büchern. Lupo ist noch richtig verspielt, 11 Monate alt und ein ordentlicher Brocken Hund. Heute habe ich mir von ihm Welpenfotos angesehen und er sah genau so aus wie Sam es jetzt tut. Wirklich süß.



Ich hoffe, dass wir Lupo und seine Besitzer bald wieder treffen, damit die beiden einander etwas kennenlernen und spielen können. Ich bin immernoch hin und weg von dem Tag. Die Beiden waren wie ein paar Schuhe in zwei verschiedenen Größen.