Montag, 8. Juli 2013

wär da bloß Routine drinnen

Mir gehen echt die Geschichten aus hab ich das Gefühl. Ich hab den bravsten Chiller als Hund. Er setzt sich sogar schon auf den laufenden Staubsauger, wenn ihm die Ideen ausgehen.
Wir besuchen eine wirklich großartige Hundeschule in der Nähe von Baden und ich bin bisher noch nicht von Wolke 7 herunter. Alles was man mir sagt ergibt Sinn und ist so leicht anzuwenden wie man es versteht. So wurde mir zum Beispiel empfohlen, dass ich einfach einen der Beiden, wenn sie zu sehr zanken aus dem Spektakel raus nehme. So dass Sie für ein paar Minuten nicht aneinander ran können.

Am Tag nach der Schule hab ich mein neues Wissen gleich angewandt. Jane, unsre kleine Unruhestifterin, ist wie meistens auf den Sam los und hat sich von seinen Ohren schnell an den Hals herangezwackt. Ich hab erstmal Panik geschoben und versucht die Kleine abzuschrecken, da schoss mir auch schon die Lektion unsrer Trainer in Erinnerung. Ich habe mich kurz aufgerichtet, tief eingeatmet und mich erstmal beruhigt. Zwar ist der Sam immernoch kläglich zwischen Janes Zähnen herumgezappelt, aber als ich ruhig war bin ich schweigend und entspannt mit meiner Hand dazwischen gefahren. Ich hab gebetet, dass der kommende Biss  schmächtig ausfällt, jedoch war da gar keiner. Die graue Ninjatöle ist sofort zurückgewichen und hat mich verdutzt angeschaut. Ich habe den Moment genutzt und sie, noch ganz perplex von ihrer akuten Entspanntheit, auf den Arm genommen.

Auf das Schlimmste gefasst, habe ich sie so fest umklammert, dass ein Entwinden theoretisch unmöglich war. Verwundert von der plötzlichen Regungslosigkeit hab ich zu ihr hinunter geschielt und sie baumelte an meinem Arm, wie ein nasses Stück Leder. Zumindest roch sie so. Gleich wollte ich meinem Sam das Wunder zeigen, als ich mitanschauen durfte, wie auch er schlaftrunken auf die Fliesen in der Küche sank. Ich fragte mich noch, was für eine Magie das ist, dann war ich auch schon ganz dösig.

ENDLICH!!! Ein Moment der Ruhe und der Eintracht! (Lang lebe die Erfindung des Rufezeichens)(!!!). Als sich mein Sam doch noch erhob um sich auf dem Sandsack wieder niederzulassen habe ich mich aufs Bett gesetzt und den Beiden ein wenig zugesehen, bis meine Arme schwer wie Blei waren von dem 9 Kilo Klumpen darin.

Nach mehreren Tagen des selben Schemas muss ich meist gar nicht mehr aufstehen. Einer knurrt und mein erster Blick vermittelt "zieh Leine". Aus die Maus und brav sind sie schon. Meiner träumt wohl  oft davon über Regenbögen aus Rinderohren zu laufen, denn er rennt sich ganz schön einen runter im Schlaf. Liegt seitlich da und strampelt sich die Haare aus. dann dauert es meist wirklich 4 Stunden bis der Erste wieder eine Regung macht, das Schema wird wiederholt und dann kommt auch schon meine Schwester aus der Arbeit.

Ich bin so froh, dass das funktioniert. Den Beiden sind die Schuppen schon nachgeflogen vor Stress, alles wurde abgeknabbert und zerfleischt, jeder Untergrund aufgekratzt und Sie gingen nur noch aufeinander los. Sie bekommen nun genug Schlaf, da Sie sich nicht mehr gegenseitig wach halten. Sie sind auch viel entspannter im Umgang miteinander. Seit kurzem üben wir jetzt das gemeinsame Alleine sein. 2 Minuten haben sie schon geschafft ;). Jetzt festigen wir das noch bevor es an die 2:15er Grenze geht.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Taufe in der Steiermark

Am Wochenende gings mit der ganzen Familie ab nach Liezen um die Taufe unserer kleinen Menschenskinder zu feiern. Mein Bruder ist unlängst Vater von zwei kleinen Zuckerzwergen geworden und da wir mit dem Auto unterwegs gewesen sind haben wir natürlich auch den haarigeren Nachwuchs mitgenommen. Also hieß es Sachen packen.
Für mehr als sich selbst zu packen ist was neues für mich. Eigentlich hab ich schon als kleines Kind eine Art Ritual entwickelt beim Packen. Ich hatte immer eine innere Liste in der die wichtigsten Dinge standen. Unterwäsche, Toilettbeutel, Reservekleidung falls mein erstes Set außer Betrieb ging. Bei dieser Reise musste ich das erstemal seit etwa 12 Jahren aus diesem Rhythmus herausbrechen, was sich unheimlich angefühlt hat. Ich hatte diese enorme Angst etwas vergessen zu haben.Ich habs mir allerdings leicht gemacht und hab einfach alles miteingepackt, was da war und Platz hatte. Bei Platzmangel wurden dann überlegt die unnötigen Sachen entfernt.

Ich frage mich, wie das meine Mutter mit drei Kindern geschafft hat, als sie immer die Koffer für 2 Wochen Spanien gepackt hat...?

Auf jeden Fall hat es an nichts gemangelt und die Beiden Schlappohren sind wirklich brav gewesen die ganze Fahrt. Überraschender Weise mussten wir nur einmal stehen bleiben, am Semmering. Sie haben wirklich die ganze Zeit geschlafen. kein Streit, keine Nervosität, keine Angst.

In Liezen angekommen stieg bei mir jedoch die Nervosität. Was sagt die Verwandtschaft zu unseren Hunden. Zwar war mir das Ergebnis eigentlich egal, weil ich den Hund sicher nicht mehr hergebe oder mich von der Meinung anderer so sehr beeinflussen lasse, jedoch hoffte ich doch, dass die beiden im Positiven aufgenommen werden, einfach als Bestätigung und für das gute Gefühl. Und so kam es schöner Weise auch. Jeder war gespannt sie kennen zu lernen. die Jüngeren waren natürlich höchst erfreut, aber auch meine Großeltern haben das schöne Tier in den Himmel gelobt, wie brav und wie niedlich er doch sei. Das Selbe galt natürlich für die graue Maus Jane.

Das war eine erhebende Erleichterung. Nichts kann einen mehr fertig machen als die schlechte Meinung anderer. So was kann die Art ändern, wie du über dich selbst denkst und das wiederum kann fatale Wege gehen.

Während der Taufe waren die beiden mit meiner Schwester vor der Kirche. Sie hat die Aufgabe auf sich genommen nicht an der Taufe teilzunehmen und dafür für die Hunde zu sorgen. Ich bin ihr wirklich dankbar dafür und sie hat das auch wirklich gut gemacht.

Geschlafen haben wir in Döllach und ich hab meinen Sam zur Sicherheit in seine Box gegeben (Teppichboden). Er hat es gehasst, aber er war ganz ruhig und ist nach einiger Zeit auch eingeschlafen. Vorher musste ich allerdings die 4 mal umgerammte Box wieder aufstellen.

Alles in allem ein netter, kleiner Wochenendausflug. es wurde gefeiert, gespielt und getr



atscht und die Beiden waren wirklich brav.

Erste Lektionen vor der jagdlichen Ausbildung

Der Kleine macht sich prächtig. Mittlerweile ist er ein wirklich entspannter, gut gelaunter kleiner Hund. Als ich ihn bekommen hab war er mehr so was wie eine bissige Kartoffel. Ich konnte mit ihm nicht all zu viel machen und er hat an allem rumgeknabbert. Jetzt hört er schon sehr gut auf mich, wir sind viel unterwegs und ich bin definitiv zu seinem Herrchen geworden.

Da er mit seinem ersten Welpenkurs schon fertig sein wird nächsten Samstag, dachte ich darüber nach, was ich mit meinem Sam wohl die ganzen Jahre seines Lebens machen werde. Er braucht eine Beschäftigung, ist ja keine Handtasche mein Hund. Optimaler Weise sollte es was sein, dass ich mit ihm machen kann. Eine Fähigkeit, die er schon beherrscht. Etwas, das gefördert und kanalisiert werden kann und nicht antrainiert werden muss. Daher werde ich ihn zum Jagdhund ausbilden lassen. Zwar sind Labrador Retriever keine sehr geeigneten Stöberer oder Vorstehhunde wie etwa ein Münsterländer, Bracken oder Pointer, allerdings sind sie wie der Name schon sagt der optimale Hund für das Apportieren nach dem Schuss und auch als Fährten- und Schweißhunde geeignet.

Also habe ich mich umgehört. Meine Bedingungen für die Ausbildung sind, dass ausschließlich positive Bestärkung zur Anwendung kommt bei der Erziehung. Weder Negative Abschreckung, noch Teleschocker oder andere negative Korrekturmaßnahmen sollen dabei miteinbezogen werden. Ich habe mich auf der PetExpo in der Wiener Stadthalle umgehört und eine Telefonnummer bekommen, habe dort angerufen und erstmal Fragen gestellt bis ich sicher war, dass es nichts mehr zu fragen gab. Nach einigen gut verlaufenen Telefonaten habe ich mir noch begleitend einiges an Literatur herausgesucht und einen Termin mit dem Trainer ausgemacht.

Als wir dann zum Trainingsort sind waren wir alle begeistert. Nicht nur war mein Sam glücklich, entspannt und voll Tatendrang, nein, sondern auch mir hat der Trainer wirklich gut gefallen und hat gleich einen sehr guten Zugang zu uns gefunden. Mir wurden Methoden gezeigt zur Verbesserung meines Verhaltens gegenüber dem Hund, es wurden viele interessante Tipps zu Hundeernährung und Körperpflege gegeben und vor allem hat es mir die Überzeugung gegeben, dass ich mit dem Hund viele glückliche Momente
haben werde auf diesem Weg.

Wir waren zu drei Hunden in der Kennenlernstunde. Ein 10 Wochen alter Labrador in schwarz Namens Bully, der später von seinem Frauchen als Kinder- und Therapiehund eingesetzt werden will. Weiters war meine Schwester dabei, die diese Ausbildung vor allem zum Anti-Jagd Training nutzen möchte und natürlich ich mit meinem kleinen Schnüffler, der mit mir in den Wald mitkommen wird.

Alles in Allem ein großartiger Tag. Wir haben uns nach der Stunde mit dem Trainer noch lange unterhalten und viel erfahren. Wir werden definitiv ausnutzen, was uns dort geboten werden kann und das Beste daraus machen.

Freitag, 21. Juni 2013

Lektionen vom Boden

Aus dem Grund geschossen passt der Kleine nicht mehr in den Begriff "klein" hinein.
Ich ertappe mich immer öfter dabei ihn beim Wachsen zu erwischen und er lässt sich wirklich keine Zeit dabei. Vom Welpen ist nicht mehr viel übrig, abgesehen von seinen Spielerein, umso mehr wird er aber zum Hund.

so sehr ich sein Erwachsenwerden herbeisehne, denke ich mir doch immer wieder, dass das eine Falle sein könnte und er immer ein Welpe bleiben wird (mit über 30 Kg und einem Leinenzug, der vor einen Schlitten passt). Sein Freund Frodo verwandelt sich mit seinen 6 Jahren noch in einen Welpen, wenn mein Sam auf ihn losspringt. Alle Hunde in den Hundezonen werden wieder jugendlich, wenn der rote Wollkneul vor den Zaun tapst. Ich selber benehme mich wie ein 5-Jähriger, wenn ich mit ihm spiele.

Ein paar Macken hat er dadurch leider noch, wobei er seine jüngste Lektion nicht von mir, sondern von Mutter Natur bekommen hat.
Wir gehen eine kleine Verdauungsrunde ums Haus in der prallen Nachmittagssonne und wandeln im Slalom von Schatten zu Schatten. Er sucht nach jeder Futterquelle die der Strassenrand so zu bieten hat und ich bin heftig am korrigieren, damit er nicht etwas Giftiges in den Mund nimmt. einmal war ich zu langsam, aber das was er fressen wollte lebte noch und nannte sich Ameisenstrasse. Um Himmels Willen ist er auf einmal narrisch geworden.

15 Minuten musste ich damit zubringen ihn erstmal in einen festen Griff zu bekommen und weitere 10 Minuten um währenddessen etwa 8 Ameisen, die sich an seiner Oberlippe festgebissen haben, zu entfernen. Er hat mir richtig leid getan und wir sind sofort nach Hause um ihm Wasser zu geben und Ihn nach anderen Kriechern zu untersuchen. Nach etwa 2 Stunden hat er dann auch aufgehört zu winseln und ist eingeschlafen. Ich dachte mir Abends, dass wir zur Entspannung wieder eine Runde drehen, eine Große, damit er schön müde wird.

Die Runde ging schnell und ich musste auch nicht mehr viel koffigieren, denn vom Boden hat er nichts mehr gefressen...

Montag, 17. Juni 2013

Let's meet Big Brother

Die letzten Tage waren sehr angenehm. Wir hatten Besuch aus Deutschland von meinen Tanten Andrea und Corina und meinem Cousin und Cousine Benjamin und Annika. Sie waren über das Wochenende in Wien um ein bisschen herum zu flanieren, die Stadt zu sehen und ein bisschen einzukaufen.

Am Samstag waren Benjamin und ich in der Welpenschule. Als wir los wollten hat es  ganz kurz genießelt, allerdings wars das auch schon. Mit Regenjacken im Rucksack sind wir dann in der prallen Sonne gestanden und ich hab mir ordentlich die Haut verbrannt. Ich hab ausgesehen wie eine rote Glühbirne am Weihnachtsbaum.
Ich hab mich natürlich mit allen möglichen Salben und Cremes eingeschmiert damit es nicht so weh tut. hat auch gut gewirkt weswegen meine Mutter, Sam und ich auch am Sonntag auf die Insel gegangen sind.

Dort ist uns dann das Beste passiert. Der Kleine läuft vom Ufer hinter die naheliegenden Bäume und buddelt ein bisschen rum. Ich wende kurz den Blick zu zwei anderen Hunden beim spielen und als nächstes kommt da ein ausgewachsener Roter Labrador daher. mit dem selben Geschirr wie Sam. Eine Sekunde dachte ich mir schon, dass mit meinem Hund die Hormone durchgegangen sind und er 40 Zentimeter in die Höhe geschossen ist. Dem war aber nicht so, denn der Kleine kam kurz danach seinem großen Artgenossen hinterher getapst auf seinen Bärenpranken
Der Große hat genau so ausgesehn wie Sam. Bloß eben größer und stämmiger. Wir sind sofort mit den Besitzern ins reden gekommen und haben Kontaktdaten ausgetauscht. Eine sehr sympathische Familie mit 3 Kindern. Der Große heißt Lupo und kommt auch von einer Züchterin aus Oberösterreich, so wie unser Sam. Das Allerbeste ist aber, dass die Beiden den Selben Papa haben!
Solche Zufälle passieren sonst nur im Kino, oder in Büchern. Lupo ist noch richtig verspielt, 11 Monate alt und ein ordentlicher Brocken Hund. Heute habe ich mir von ihm Welpenfotos angesehen und er sah genau so aus wie Sam es jetzt tut. Wirklich süß.



Ich hoffe, dass wir Lupo und seine Besitzer bald wieder treffen, damit die beiden einander etwas kennenlernen und spielen können. Ich bin immernoch hin und weg von dem Tag. Die Beiden waren wie ein paar Schuhe in zwei verschiedenen Größen.

Dienstag, 11. Juni 2013

Das Beissen und das Winseln

Die letzten Tage waren die Hölle für mich. Der arme Kleine hat sich nur noch gebissen und hat nur noch gewinselt. Als wäre er von Irgendwas erkrankt. Ich habe alles gesucht. Flöhe, Milben, Zecken und alles andere an Ektoparasiten. Das einzige, was mir auffiel war seine schuppige Haut. Bei der Ärztin unter dem Mikroskop konnte NICHTS, aber auch nichtmal Anzeichen von irgendwas gefunden werden. Ich habe enorme Angst, dass der Kleine etwas Schwerwiegenderes hat, aber auch innere Erkrankungen konnten ausgeschlossen werden.

Am Sonntag waren wir auf der Pet-Expo in der Wiener Stadthalle und haben uns wirklich überall etwas erzählen lassen. Die VetMed hatte einen Stand dort. Als erstes wurde gefragt, ob ich schon nach Ektoparasiten gesucht habe. Ich habe erwähnt, dass nichts gefunden wurde, dass seine Haut schuppt und er vollkommen gesund zu sein scheint. Deren Vorschlag war dann  den Kleinen einfach mal zu Baden. Mit Wasser die Haut abrubbeln, wenn geht mit Kamillentee.
Danach gab es eine kostenlose Beratung bei einer Fachfrau von Royal Canin. Erst wollte sie mir natürlich ihre Hypoallerg Produkte präsentieren, die ich auch in unangemessen hohem Masse mitgehen ließ, allerdings wollte ich dabei nicht bleiben und habe nachgehackt. Dann hat sie mich  nach meiner Auflistung der Symptome gefragt, ob seine Haut schuppt und wie alt er ist.

Der Schluss zu dem einheitlich meine Tierärztin, die VetMed und die Dame von RC gekommen sind ist, dass er sich momentan im Wachstum befindet. Ihm wächst jetzt über seine Welpen-Wolle das permanente Hundefell, was schon unangenehm sein kann. Das führt meist zu Hautirritationen und kann unangenehm jucken, daher sei das Beissen an sich nichts abnormales.

Worin sich die Meinungen wieder trennten war in der Behandlung der Haut. Die Tierärztin und die Vertreter der VetMed empfohlen mir das Bad mit Tee. Die Dame von Royal Canin legte mir das RC-Futter Skin Care nahe. Hab ich auch mitgenommen, aber das Bad schien mir dann doch eher etwas zu nützen.

Wieder zu Hause bin ich mit dem Kleinen gleich ins Bad und da gabs dann die Wasserschlacht. Nass geworden bin hauptsächlich ich, aber mit der richtigen Mänge Leckerlies sind wir dann schlussendlich doch noch zum Abtrocknen gekommen. Ich hab ihn mit dem Handtuch bloß leicht abgetupft, damit ich nicht wieder den ganzen Tee herausrubble und außerdem hat er sich selbst trockengeschüttelt. Das Badezimmer musste dann auch erstmal trocknen... Aber zu meiner Erleichterung scheint es seine Ergebnisse gebracht zu haben. Zwar  beisst er sich noch, allerdings nicht mehr so zwanghaft und er winselt auch nicht mehr dabei.

Endlich!
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich ihn und seine kleine Freundin dazu bringen kann sich zu vertragen. Mittlerweile geht die Jane ihm schon an den Hals und letztens hat der Sam ein Steckerl von ihr so vehement verteidigt, dass er seine Haare im Genick hochgestellt hat. Gemeinsames Spielen ist erstmal Tabu, da sie sich so nur aufschaukeln.

Er ist mittlerweile auch schon enorm gewachsen. Ich weiß zwar nicht, wie man die Körpergröße eines Hundes abmisst, aber wenn er sitzt und ich ihm das Lineal gerade hinhalte und er daran schnuppert, dann kommt er mit normal gehaltenem Kopf auf 52cm. Für mich ist das sehr angenehm, denn zum Leckerli geben muss ich mich nicht mehr Bücken. :)

Donnerstag, 6. Juni 2013

Aufpassen in jederlei Hinsicht

Die letzten Tage habe ich wieder auf beide Hunde aufgepasst. Meine Schwester ist viel in der Arbeit und ich bin momentan der Einzige, der genug Zeit zu Hause verbringt um auf die Kleinen zu achten. Meistens sind sie ganz ruhig und brav und ich kann nebenbei gut für meine Prüfungen lernen, jedoch ist es wirklich eine Tortur, wenn sie mal in Fahrt kommen und spielen wollen. Wir haben das Regime zu Hause jetzt etwas straffer gezogen, so ist den beiden jetzt untersagt zu Hause zu spielen. Die Wohnung ist eine komplette Ruhezone und es ist sehr schade, dass wir nicht eher daran gearbeitet haben. Natürlich bekommen die Beiden in dem Zusammenhang auch mehr Möglichkeiten draußen gemeinsam zu spielen und es ist bemerkenswert, dass es dort auch weniger aggressiv zugeht.

Mein Sam wird immer braver und hört schon hervorragend auf die Grundkommandos. Auch Jane macht sich hervorragend. Für sie geht es am 12.6. auch endlich in die Welpenschule im Donaupark. Dann verbringt sie mal wertvolle Zeit mit ihrem Frauchen beim üben und lernt andere Welpen kennen. Ich bin mir sicher, dass die Kleine den Kurs meistern wird, da sie ja auch zu Hause den Willen zeigt, gehorsam zu sein. Die kleine Äffin hat sich jedoch zur Meisterkletterin erklärt. So findet mein Vater sie immer öfter auf dem Küchentisch und auf den Sesseln. Oben angekommen schnappt sie sich die erste Zeitung und macht eine Konfetti-Party. So ärgerlich das auch ist, wenn ich nicht zu meinem Kreuzworträtsel komme, schaut sie doch immer recht süß aus so unter den ganzen Papierfetzen und mit dem Sportteil im Maul. Meine Schwester war weniger erfreut, als sie herausfand, dass Jane an einem Artikel über Rapid Wien herumkaute.

Beim gestrigen Spaziergang ist mir das Schlimmste passiert, seitdem wir die Hunde haben. Ich wollte mit der kleinen Jane eine Runde drehen und nach ca. 30 Minuten auf 4 Metern war ich richtig angepisst.  Vor allem auf mich und auf Janes eigentlich normalen Mangel an Verständnis für meine Zirkusaufführung um sie weiter zu bekommen. Weder Leckerli, noch hinterer Anschieber, noch anderer Hund, Spielzeug oder Passant konnten sie von der Stelle bewegen. Ich bin einige Zeit um sie herumgegangen, mit ihr da gestanden und Nichts ist passiert. Aus meinem Ärger habe ich mich von ihr weggedreht um einen Lufttritt zu vollziehen damit ich meinen Dampf ablassen konnte.
Und ob man es glaubt oder nicht, da war die Kleine auf einmal genau vor mir. Kein Mucks kam aus ihrer Richtung bevor ich sie erwischte. Knallhart auf den Kopf. Sie hat so laut gejault, dass es mir eine Narbe ins Trommelfell riss und als mir klar wurde, was passiert ist eine noch viel größere in mein Gewissen. Ich hätte losheulen können vor Enttäuschung.

Gott sei Dank ist ihr nichts Gröberes passiert. Sie ist natürlich jetzt etwas ängstlich mir gegenüber und ich kann es ihr nicht verübeln. jedoch scheint einen Tag danach sonst alles vergessen zu sein bei ihr. Sie lässt sich wieder streicheln von mir und kommt zögerlich  auf meine Rufe. Sie zeigt keine Anzeichen einer Verletzung oder sonstigen Beeinträchtigung durch den Zusammenstoß. Daher fühle ich mich etwas erleichtert, denn es war kein leichter Stoß, den ich ihr da verpasst habe...

Montag, 27. Mai 2013

Der Große Ausflug

Ich bin ja nicht ganz ein Braver. Eigentlich sagt man mir andauernd, dass ich den Hund schonen soll, damit er später auch gesund ist. Aber ich kann nicht anders als immer mit ihm raus und die Gegend entdecken. Natürlich klingt das jetzt auch etwas übertrieben. Er wird selbstverständlich nicht überansprucht, aber ich laufe mit ihm schon gern ein paar Runden am Tag und gehe mit ihm auf kleine Ausflüge ins Grüne.

Letztens waren meine Mutter, meine Oma und ich auf der Donauinsel in der großen Hundezone. Mein Sam war ganz aus dem Häuschen. Bei jedem Hund ist er hingegangen Hallo sagen und gelaufen ist er wie ein Windhund. 2 Große Labis haben miteinander gespielt und sind ins Wasser gelaufen. Mein Sam ist dem Wasser gegenüber noch skeptisch, aber als die beiden rein sind ist er hinterher und hat erst ab Bauchhöhe gemerkt wo er ist. Dann gings aber schnurstracks wieder heraus. Danach hat er noch einen Bernhardiner kennen gelernt, der so groß war, dass sich der Kleine zum Schnuppern auf die Hinterbeine des braunen Riesen stemmen musste um ganz rauf zu kommen.
 
Danach war er richtig müde. da hat ihn nichtmal seine kleine Schwester aufwecken können. Sie hat sich danach einfach dazu gekuschelt und auch ein wenig geschlafen. Die Beiden verstehen sich immer besser. Zwar spielen sie noch sehr grob miteinander und der Sam ist ein wenig territorial, aber wenn man ihnen sagt, dass sie aufhören sollen tun sie brav, was man sagt und benehmen sich für ein paar Sekunden bevor es weiter geht. :)

Mittwoch, 22. Mai 2013

Update vor dem Tierarzt

Na holla, die letzten Tage waren der Tumult, den man immer in den Geschichtsbüchern sucht. Der Kleine hat herausgefunden, dass er Regale hochklettern kann. Meine Nerven liegen wirklich blank. Ich bin fertig mit der  Welt und will nur noch Ruhe und Frieden!!!
aber dann sehe ich ihn, wie er da liegt, wie er spielt, wie er hechelt und wie er sich freut, wenn ich nach einem Tag in der Arbeit wieder komme und ich weiß, dass sich das alles auszahlt.
Heute habe ich mal alleine auf die Beiden aufgepasst. Meine Schwester war in der Arbeit. Bis Mittag war die kleine Jane bei einer Freundin meiner Schwester, also war der Vormittag ganz angenehm. Als ich die Kleine dann aus der Arbeit geholt hab, wo sie zwischendurch vorbeigeschaut hat, gings los. Ich hatte 2 Hunde an der Leine und noch ein Sackerl mit Janes Lieblingsdecke und Kauknochen. die zwei Hunde wären ja gegangen, wenn ich beide Hände gehabt hätte, aber das Sackerl hat es mir wirklich schwer gemacht die Beiden nach Hause zu bekommen ohne nachher einen Seemannknoten aus der Leine zu holen. Jetzt denkt sich jeder: wow, du hast ein Sackerl transportiert, toll!
Den Sarkasmus kann man sich aber sparen, denn das Sackerl war nicht das Problem. Der Mangel an Eingriffsmöglichkeiten auf Grund der vergebenen Hand wars.
Die beiden haben am Heimweg natürlich gespielt und herumgerangelt. Ich hab für die 400 Meter von meiner Schwester nach Hause satte 45 Minuten gebraucht und war nur erledigt... Gott sei dank waren die Beiden danach wenigstens so müde, dass ich eine Stunde in Ruhe das Mittagessen zubereiten und ein bisschen lesen konnte.

Jetzt ist meine Schwester aus der Arbeit zurück und hat die Jane wieder bei sich. Sam schläft (Überraschung!) unter meinem Sessel und morgen geht es zum Tierarzt für Sams Impfungen undeiner kleinen Entwurmung :). Morgen also ein großer Tag und wenn der Kleine Sam beim Arzt tapfer mitmacht gibts zur Belohnung das Oberleckerli schlechthin.


Donnerstag, 16. Mai 2013

Die Wohlfühl Phase

Die Einfühlphase scheint bei meinem Sam nun wohl endgültig beendet zu sein. Er hat schon seine Wege gefunden, wie er mich und meine Familie so manipulieren kann, dass wir machen, was er will. Sobald ich ihn an der Leine habe lässt er sich nur noch tragen. Nicht einmal zu seinem Platzerl geht er alleine. stellt sich so quer, dass ich ihn m Boden entlangschleifen, mit Leckerlies locken, oder tragen muss.
Wenn er Hunger hat Jault er wie wild und bellt sogar schon. Ergo stell ich mich auch quer. wenn gebellt wird wartet er länger aufs essen, wenn er nicht gehen will geht es wieder hinauf. Man muss wirklich zu jeder Sekunde ein Auge auf ihn haben, sonst fehlt ein Schuh, ein nasser Fleck auf einem Teppich taucht auf, oder er klaut ein Spielzeug von der Jane.

Neulich hab ich es mit ihm auf dieser bockigen Tour echt noch bis zur nächsten Post geschafft und er hat sich, als wir einmal im Gebäude drinnen waren auch fein benommen. In der Schlange zum Schalter fiel mir jedoch auf, dass immer mehr Leute einfach hinausgingen, bis ich selbst gerochen hat, dass mein Hund einen derartig toten Furz rausgelassen hat, dass die Farbe von den Wänden bröckelte.

Mein Kleiner wächst ganz schön heran. Seitdem ich ihn bekommen habe hat er schon einen Großteil seiner Welpenwolle gegen echtes Fell getauscht. Auch ist er mindestens 10 cm größer als noch vor 2 Wochen. Er ist an sich sehr brav und schläft wie ein Engel in einer für mich äußerst unbequemen Form. Zumindest könnte ich nicht so schlafen, wie er das immer tut.

Ich bin schon so heil froh, wenn ich endlich in der Welpenschule mit ihm bin. So viele Fragen, so viel zu lernen. Ich muss wirklich einen anderen Gang einlegen, denn das eine mal hat er keine Ahnung, was ich von ihm will, das andere mal versteht er nur das Falsche. Ich muss einen Zugang zu dem Kleinen finden.






Sonntag, 12. Mai 2013

Ankunft der kleinen Schwester...

So! Mein Kleiner ist gerade dabei die abschließenden Schritte zur Hälfte des Weges für seine Stubenreinheit zu erreichen und genau jetzt kommt ein 2ter Hund ins Haus. :)

Weil die Idee mit dem Hund nicht nur meine war und meine Schwester Victoria auch einen Labrador will, hat sie sich jetzt kurzerhand von mir mitreißen lassen ins Hundefieber und sich eine wirklich süße, graue Labrador Hündin geholt.Ihr Name ist "Jane" Sie ist sogar etwas ganz besonderes, denn ein Teil der Urgroßeltern, oder so ähnlich war ein Weimaraner. Daher hat sie ein graues Fell, eisblaue Augen und ist der haarigste Zwerg, der mir je unter die Augen gekommen ist.

Die beiden Rabaucken verstehen sich noch nicht so ganz. Sie kuscheln zwar ab und zu und spielen auch ganz lieb miteinander, aber manchmal knurrt einer von den Beiden ganz schön böse den Anderen an. Passiert ist noch nichts und die Gefahr dafür ist sehr gering, doch bin ich immer etwas achtsamer, wenn die Beiden zusammen im selben Raum sind.

In Der Öffentlichkeit sind die beiden der Hingucker schlecht hin und man kommt oft ins Gespräch mit Leuten, was sehr angenehm ist.

Bei meinem Samweis geht nächste Woche die Welpenschule los! Ich bin schon ganz gespannt und lernbegierig. Ich gehe mit ihm in den Welpenkurs von Lucky Dogs im 22. Bezirk. Die Trainer machen einfach einen sehr kompetenten Eindruck und die Preise sind mehr als fair. Ausserdem ist es von der Zeit her optimal, denn mein Sam konnte sich bereits an mich gewöhnen und er ist schon sehr aufmerksam, wenn ich ihm etwas sage.


Mittwoch, 8. Mai 2013

Ende 1. Woche


Samweis erste Woche bei mir. Er ist so lernfähig. Ich staune wirklich sehr über ihn. Er macht (mit vorgehaltenem Leckerli) perfekt "Sitz", kommt auf das Wort "Hier" und reagiert neugierig auf seinen Namen, wenn man ihn interessant genug betont.
Die meiste Zeit schläft er. Pinkeln tut er noch sehr oft in der Wohnung, aber ich hab ihn gut im Auge. Die Unfälle werden immer unberechenbarer, da er mir kein erkennbares Signal gibt, dass er muss. Er steht einfach da und bis ich das Lackerl sehe ist er meist schon fertig. Da hilft kein Abschrecken oder Strafen. Ich versuch es allerdings so zu richten, dass ich ihm einen Trichter voll mit Leckerlies reinschaufle, wenn er draußen macht, aber das scheint ihn meist nicht zu beeindrucken. Er will draußen nur schlafen.
Nachdem ich ihn eine halbe Stunde hab liegen lassen, in der Hoffnung, dass der Druck wieder kommt, gehe ich meist noch eine kleine Partie hin und her um es so anzuregen und dann kommt nichts. 2 Minuten später in der Wohnung: Neusiedlersee!!!
Ich muss mir wohl eine klein wenig andere Strategie zulegen und schneller reagieren.

Es ist nicht sehr leicht, meine Nerven sind angekratzt, allerdings glaube ich fest, dass dieser Weg noch zum Erfolg führt und hoffe, dass mein Sam so auch zuverlässig stubenrein wird.

Den meisten Spaß hat er hier in meinem Zimmer. Ich habe viel Spielzeug für ihn und er spielt auch sehr gerne damit. Damit er sich an ungewöhnliche Untergründe gewöhnen kann hab ich einen Sandsack im Zimmer. Als ich einmal mit ihm spielen wollte und er auf dem Sandsack gesessen ist, wollte ich ihm einen kleinen Schubs geben, ließ mich auf den Sack fallen und wurde von einer nassen Überraschung beregnet, die mir mein Sam beschert hat. Das war wohl die wichtigste Dusche in meinem bisherigen Leben und an dem Tag nicht die einzige.

Sonntag, 5. Mai 2013

Tag 3

Heute war der Kleine Samweis richtig brav! Er hat genau alle 3 Stunden in der Nacht gehen müssen. Also bin ich endlich wieder zu meinem regulierten Schlaf gekommen, und als ich mich um 6 Uhr nochmal hinlegen wollte hat Sam das Gleiche getan. ausserhalb seiner Box! Ohne Unfall!

Ich dachte mir, da heute Sonntag ist und er so brav geschlafen hat fahr ich mit ihm auf einen Ausflug ins Grüne. Ich bin also mit meiner Mutter zum Himmel am Cobenzl hinauf gefahren, wir haben ihn hinter den Baumkreis getragen wo er im niedrigen Gras an der Leine rumlaufen konnte. Wir haben auch eine Decke mitgenommen, damit er sich ausruhen kann. Die hat er auch in Anspruch genommen und eine Stunde lang geschnarcht wie eine ausgewachsene Bulldogge.

Danach haben wir ihn ein bisschen toben lassen, damit er Hunger bekommt und wir mit ihm ein paar Kommandos üben konnten. Er ist schon sehr aufmerksam, geht ganz entspannt an der Leine und macht bedingungslos "Sitz" auf Fingerzeig. Wenn man sich ganz zum Affen macht, dann kommt er auch sehr gerne auf einen zugelaufen. Sobald er dann nicht mehr abgelenkt werden kann, sage ich "Hier" und geb ihm ein Leckerli noch bevor er irgendwas anderes macht. Er versucht aber auch schon mit mir zu tricksen. Alle 10 Meter ist er hocken geblieben und hat auf das Kommando gewartet, damit er sein Leckerli bekommt. Mir hat das Herz in der Seele weh getan, dass ich ihm keines gegeben habe, allerdings lernt er so gleich, dass ich nicht so leicht auszutricksen bin.

Jetzt sitz ich in unserem Sandsack mit seinem Kopf in meinem Schoß und wir schauen  meinen Lieblingsfilm "Der Herr der Ringe - Die Gefährten". Samweis sagt gute Nacht.

Samstag, 4. Mai 2013

Erster Tag

Ich wollte schon immer einen Hund. Als ich klein war schon. Es war einfach so faszinierend mit einem Tier zusammen zu leben, das einem Menschen den Eindruck verleiht, dass es ihn versteht.

jetzt, da ich etwas älter und erwachsener bin als damals, hat sich an dem Wunsch eines Hundes nichts geändert. Ich hab Bücher gelesen und Videos angeschaut. Weit über den Durchschnitt des Interessierten hinaus. Ich habe zur selben Zeit auch einen passenden Wurf entdeckt.

10 Foxred Labrador Retriever aus Moosbach in Oberösterreich. Ich habe so früh ich konnte eine Anfrage gestellt und wurde dann auf einen Besuch eingeladen.
Dort angekommen haben wir gleich gesehen, dass wir nicht die Einzigen waren, die einen dieser roten Knödel haben wollten. Wir wurden sehr nett begrüßt von 10 kleinen, kupferroten Welpen und deren Mutter. Sie waren alle wohlauf, die Umstände in ihrer Umgebung waren mehr als gut und die Züchterin/Verkäuferin war über alles bestens informiert und hat sich für jede Frage ausreichend Zeit genommen. Also hab ich mich für einen der 4 Rüden entschieden.
Es war nur einer richtig für mich. Alle anderen, die ich auf den Schoss nehmen wollte haben geknabbert, sind herumgehüpft, oder haben gar den Schwanz eingezogen und wollten sofort wieder runter. Mein Sam nicht. Er ist eingeschlafen in der Sekunde als ich seinen Kopf festgehalten habe.

Einen Monat später fuhren wir nochmal hin. Ausgerüstet mit seinem Brustgeschirr, Leine und Sicherung für die Autoreise ging es in einer rasanten Autofahrt nach Wien. Zu erst war der Kleine ganz nervös, aber auch jetzt ist er noch die Schlafmütze, die er schon beim ersten Treffen war. Bis Wien hat er durchgeschlafen.

Unser erster Tag war ein gewaltiges Stück Arbeit. Ich habe ihn an seinen Platz gegeben, an dem er sich lösen darf und er hat sich hingelegt und geschlafen. Ich bin dann nach einiger Zeit mit ihm auf meinen Füßen da gestanden und hab gehofft da kommt noch irgendwas. Aber nein. Also gingen wir hinauf ihm sein neues Revier zeigen.
Keine 5 Minuten später kommt er drauf, dass er doch muss, nur haben wir es leider nicht mehr bis zur Tür geschafft.
Offenbar gibt es bei unsrem Kleinen roten Teufelchen eine kleine Verwechslung, denn immer wenn wir unten sind schläft er. Häufchen macht er nur heroben. Ich muss allein beim Gedanken an das Bild schmunzeln.

Er ist ein ganz süßer, frecher Rotschopf. Wir haben ihn in unserer Familie sofort ins Herz geschlossen und es wird ihm sicher gut gehen bei uns.

Tag 2:
Der Kleine hat mich wach gehalten. Zwar war es fürchterlich anstrengend und ich wär lieber liegen geblieben, aber als ich mit ihm gegangen bin wurde ich dafür auch wirklich belohnt. Er hat das erste mal draußen gemacht!!!
Nie hätte ich mir gedacht, dass etwas so kleines, so große Effekte haben kann. Jetzt gehts nach jedem kleinen Schnupperer nach unten.
Ansonsten ist er der bravste und knuffigste kleine Wollkneul der mich je so lange wachgehalten hat.