Samstag, 22. November 2014

Es war einmal vor viel zu langer Zeit


Hat man mal nen Blog angefangen, fällt es einem schwer in fortzusetzen...

Sage und schreibe 1 Jahr und 9 Monate ist mein "kleiner" Sam jetzt alt. Manchmal hab ich das Gefühl er ist eine haarigere Version von mir.
Er ist ein liebenswerter Sturkopf, der rund um die Uhr spielen, oder kuscheln will. So manche Prüfungsnoten sind schon drauf gegangen, weil er mir mit bettelndem Blick und Spielzeug im Maul seine Schnauze auf den Schoss gelegt hat während ich eigentlich lernen wollte.


Er hat sich schon so weit eingelebt, dass sich gar die Nicht-Hundeliebhaber in meiner Familie nicht denken wollen, wie es ohne ihn wäre. Und auch ich bin jeden Tag aufs neue glücklich, dass er bei mir ist.


Zwar habe ich das Training mit ihm stark vernachlässigt, allerdings nütze ich jede Alltags-Situation so gut ich kann um dieser Lücke entgegenzuwirken. Vor allem, wenn ich Käse in meiner Jackentasche habe lässt er sich leicht bestechen (wieder eine Ähnlichkeit zu mir).

Das einzige wirkliche Problem hab ich mit ihm noch beim Leute begrüßen. Eigentlich sollte er brav da sitzen, wenn er neue Leute trifft, allerdings handelt er genau anders rum. Er geht energisch auf Leute zu, schmiegt sich an ihren Beinen an und wenn er dann noch reden könnte wären seine ersten Worte:"Ich hab dich noch nie zuvor getroffen und ich liebe dich!!"


Wir haben mittlerweile auch schon ein paar gute Freunde aus der Umgebung, mit denen er keine Gelegenheit auslässt um mal in den nächsten Gang zu schalten. Unlängst waren wir in unserer Lieblings-Hundezone am Treppelweg auf der Donauinsel und dort hat mein Sam mir erneut gezeigt, wie schnell er eigentlich sein kann, wenn der richtige Hund ihn jagt.

Der liebe kleine ist sehr gesund, frisst wie ein Staubsauger und lässt mir sogar an den trübsten Spaziergängen in Regen und Schlamm die Sonne scheinen.

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