Donnerstag, 27. Juni 2013

Taufe in der Steiermark

Am Wochenende gings mit der ganzen Familie ab nach Liezen um die Taufe unserer kleinen Menschenskinder zu feiern. Mein Bruder ist unlängst Vater von zwei kleinen Zuckerzwergen geworden und da wir mit dem Auto unterwegs gewesen sind haben wir natürlich auch den haarigeren Nachwuchs mitgenommen. Also hieß es Sachen packen.
Für mehr als sich selbst zu packen ist was neues für mich. Eigentlich hab ich schon als kleines Kind eine Art Ritual entwickelt beim Packen. Ich hatte immer eine innere Liste in der die wichtigsten Dinge standen. Unterwäsche, Toilettbeutel, Reservekleidung falls mein erstes Set außer Betrieb ging. Bei dieser Reise musste ich das erstemal seit etwa 12 Jahren aus diesem Rhythmus herausbrechen, was sich unheimlich angefühlt hat. Ich hatte diese enorme Angst etwas vergessen zu haben.Ich habs mir allerdings leicht gemacht und hab einfach alles miteingepackt, was da war und Platz hatte. Bei Platzmangel wurden dann überlegt die unnötigen Sachen entfernt.

Ich frage mich, wie das meine Mutter mit drei Kindern geschafft hat, als sie immer die Koffer für 2 Wochen Spanien gepackt hat...?

Auf jeden Fall hat es an nichts gemangelt und die Beiden Schlappohren sind wirklich brav gewesen die ganze Fahrt. Überraschender Weise mussten wir nur einmal stehen bleiben, am Semmering. Sie haben wirklich die ganze Zeit geschlafen. kein Streit, keine Nervosität, keine Angst.

In Liezen angekommen stieg bei mir jedoch die Nervosität. Was sagt die Verwandtschaft zu unseren Hunden. Zwar war mir das Ergebnis eigentlich egal, weil ich den Hund sicher nicht mehr hergebe oder mich von der Meinung anderer so sehr beeinflussen lasse, jedoch hoffte ich doch, dass die beiden im Positiven aufgenommen werden, einfach als Bestätigung und für das gute Gefühl. Und so kam es schöner Weise auch. Jeder war gespannt sie kennen zu lernen. die Jüngeren waren natürlich höchst erfreut, aber auch meine Großeltern haben das schöne Tier in den Himmel gelobt, wie brav und wie niedlich er doch sei. Das Selbe galt natürlich für die graue Maus Jane.

Das war eine erhebende Erleichterung. Nichts kann einen mehr fertig machen als die schlechte Meinung anderer. So was kann die Art ändern, wie du über dich selbst denkst und das wiederum kann fatale Wege gehen.

Während der Taufe waren die beiden mit meiner Schwester vor der Kirche. Sie hat die Aufgabe auf sich genommen nicht an der Taufe teilzunehmen und dafür für die Hunde zu sorgen. Ich bin ihr wirklich dankbar dafür und sie hat das auch wirklich gut gemacht.

Geschlafen haben wir in Döllach und ich hab meinen Sam zur Sicherheit in seine Box gegeben (Teppichboden). Er hat es gehasst, aber er war ganz ruhig und ist nach einiger Zeit auch eingeschlafen. Vorher musste ich allerdings die 4 mal umgerammte Box wieder aufstellen.

Alles in allem ein netter, kleiner Wochenendausflug. es wurde gefeiert, gespielt und getr



atscht und die Beiden waren wirklich brav.

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